2020/1 - Skiverein Großwaltersdorf 1953 e.V.

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Berichte / Bilder

15.-16.02.2020 - Karlův běh - Tränen statt Podium


Endlich, es liegt etwas Schnee im Erzgebirge und es kann sogar ein Wettkampf stattfinden. Vom 15-16. Februar fand im tschechischen Boží Dar der traditionsreiche Karlslauf (Karlův běh) statt. In diesem Jahr gehörte der Lauf nicht nur zur Serie "Stopa pro život", sondern war auch Teil der Euroloppet-Serie. Die endgültige Bestätigung, dass der Lauf überhaupt stattfinden konnte, wurde erst im Laufe der Woche erteilt.

Von unserem Verein war unser erfolgreiches Jugendduo Elena und Colin sowie unsere Veteranen Georg, Carl und ich dabei. Schade, dass es gerade aus dem Jugend- und Kinderbereich nicht mehr Teilnehmer von uns gab, denn wie sagte schon Anton Günther: " Dr Winter is e alter Ma,
den muß mr ehrn, so lang mr kaa.
"

Am Sonnabend stand das Skatingrennen auf dem Programm. Angeboten wurden Strecken von 0,5 bis 22 km. Los ging's an Anton Günthers Friedhof. Die breite Wiese am anderen Ende Ortes konnte aufgrund der geringen Schneeauflage nicht verwendet werden. So war es am Start sehr eng und es kamen viele Starter gar nicht erst in Fahrt, sondern purzelten gleich zu Boden. Über 5 km starteten Elena und Colin. Colin belegte im letzten Jahr Rang 4 und so hatten wir die leise Hoffnung, dass es dieses Jahr vielleicht einer des Duo's auf's Podium schafft. Doch die Leistungsdichte im Nachwuchsbereich bei unseren tschechischen Sportkameraden ist beeindruckend. Damit hatte Elena wohl nicht gerechnet. Nach 16:10 kam sie enttäuscht und mit ein paar Tränen im Auge ins Ziel. Von 42 Starterinnen belegte sie einen guten 19 Platz im Mittelfeld (Alterklasse 9/14). Colin ist beim
Karlův běh mit seinem dritten Rennwochenende bereits ein alter Haudegen. Dementsprechend kam er nach 14:37 gefasst ins Ziel. Er erkämpfte sich Platz 18 von 39 Teilnehmern (Altersklasse 11/13). Beide waren jeweils die besten Deutschen Starter. Auch wenn es nicht für Edelmetall gereicht hat, waren beide mit etwas Abstand zufrieden mit ihrer Leistung, denn man muss sich von Zeit zu Zeit auch starker Konkurrenz stellen, damit man weiß, wo man steht. Daraus kann man wieder neue Kraft fürs Training schöpfen.

Bei den Männern lieferte Georg mit Platz 50 (Altersklasse 22/33) ein gutes Rennen über die 23 km ab und kam knapp vor Tim Schicker ins Ziel! Ich selber belegte Platz 112 (Altersklasse 22/28), aber wer weit weg vom Schnee wohnt, hat es auch nicht so einfach in Form zu kommen!

Zwischen den Wettkämpfen wurde dann am Abend gemeinsam im Skihaus gekocht und der Gemeinschaftsraum war gut gefüllt. Eine Sache die man vielleicht öfter nach einem Wettkampf machen könnte.

Am Sonntag standen die Klassikrennen an. Hier war nun unser neuer Vereinsvorsitzender Carl Cabriel über die 35 km mit am Start und setzte sich sowohl im Veranstaltervideo als auch in der Ergebnisliste gut in Szene. Mit Platz 29 von 129 Startern und Platz 4 in seiner Altersklasse war er nah dran an einem Podestplatz. Georg belegt Platz 47 und kam auf Platz 98 in Ziel. Ich wollte mal testen, ob es sinnvoll sein kann einen Fellski einzusetzen. Auch wenn der Stieg super war, ist die Antwort nein, denn in den Abfahrten stand ich fast und es war mein langsamster Wettkampf den ich je gefahren bin.

Elena und Colin starteten über die 15 km und belegten erneut gute Plätze im Mittelfeld. Colin kam nach 58:57 auf Platz 18 von 43 Startern ins Ziel. Elena folgte ihm nicht mal eine Minute später auf Platz 12 von 43 Damen. Beide blieben damit unter einer Stunde und hatten eine Durchschnittsgeschwindigkeit von über 15 km/h, eine beachtliche Leistung bei Plusgraden und weichem langsamen Schnee! Wenn beide dem Sport treu bleiben, werden wir noch viel Freude an den Beiden haben.

Fernsehbeitrag aus dem öffentlich rechtlichen Fernsehen in Tschechien, zu sehen sind Colin und Georg:
https://www.ceskatelevize.cz/ivysilani/10172093682-lyzovani/220471291253002-cardion-karluv-beh

Wettkampfvideo von Stopa pro život mit Colin, Carl und Georg:
https://www.facebook.com/watch/?v=1410997302408151

Autor: Dr. C. Oertel



24.01.-26.01.2020 -  Landesjugendspiele in Klingenthal

Schon vor Wochen wurde über diese Ereignis im Training ausgiebig diskutiert: die Landejugendspiele 2020. Denn in diesem Jahr sollten vier Sportler des SV Großwaltersdorf an diesem Event teilnehmen, nämlich Anne Hänsel, Lilu Förster, Emil Richter und Colin Flämig. Als Trainer war Carl Gabriel mit und versuchte diese Rasselbande unter Kontrolle zu halten.

Freitag:
Am 24. Januar war Abfahrt in Großwaltersdorf. Das Gepäck wurde in den „Möckelbus" geladen und los ging es. Nach eineinhalb Stunden Fahrt waren wir dann auch schon in unserer Unterkunft angekommen: der Waldpark Grüneheide. Nachdem die Zimmer bezogen wurden waren, war es Zeit für die Eröffnung der Landesjugenspiele. Die Fackel der Spiele wurde feierlich entzündet und zum Krönenden Abschluss gab es noch eine Lasershow. Anschließend wurde im Zimmer der Mädchen noch über den anstehenden Wettkampf beraten und dann ging es ins Bett.

Samstag:
Am Samstagmorgen war die Aufregung besonders für unseren jüngsten Sportler Emil kaum auszuhalten. Nach dem Frühstück war die Abfahrt zum Wettkampf auf dem Skihang in Klingenthal. Es stand ein VSA-Wettkampf an. Bewältigen musste man beispielsweise Slalom oder eine Schanze.
Als erstes konnten alle Sportler einen Probelauf absolvieren, in dem von jedem, ob Sportler oder Trainer, bemerkt wurde, wie glatt es war. Besonders bei Colin sah dieser Lauf nicht so elegant aus, wie bei manch anderen.
Schließlich war der Wertungslauf an der Reihe. Bei diesem war extra Isabel angereist, um ihre Schützlinge anzufeuern.
Emil begann und meisterte den Parcour souverän, auch am glatten Slalom bergab. Als nächstes war Lilu an der Reihe und auch sie kam ohne Problem durch den Lauf. Eine knappe halbe Stunde später startete Colin und sah diesmal auch etwas eleganter in den Kurven aus.
Zu guter Letzt ging Anne an den Start. Auch wenn sie im Wettkampf mit zwei Stürzen zu kämpfen hatte, konnte sie im Anschluss sehr zufrieden mit sich sein. Ungefähr 15 Minuten wurden ihr und Colin von den jüngeren Teamkollegen mitgeteilt, dass Anne den zweiten und Colin den ersten Platz belegt hatten. Lilu belegte den sechsten Platz und Emil konnte sich einen guten zwölften Platz erkämpfen.
Nach der Siegerehrung ging es dann zum Mittagessen und danach in die Unterkunft. Danach wurden dann die Trainingstrecken in Weitersglashütte für den kommenden Tag begutachtet und dann ging es auch schon wieder zum Abendessen. Nach diesem wurde noch die daheim gebliebene Elena Nitzsche über die Erfolge informiert und dann ging es ins Bett.

Sonntag:
Ach dem Frühstück wurden die Zimmer gesäubert und das Gepäck eingepackt. Danach ging es zum Training nach Weitersglashütte. Dort drehten die fünf Großwaltersdorfer auf einer Runde ca. 12 Kilometer.
Letztendlich kann man sagen, dass es Dank Trainer Carl und allen anderen Organisatoren ein super Wochenende war.

Autor: C.Flämig



18.01.2020 - Sachsencup - Weltcupstrecke am Königsufer in Dresden


Am 18.01.2020 ging es 7.45 Uhr auf nach Dresden zum ersten Wettkampf in diesem Winter. Nachdem bis jetzt alle Wettkämpfe ausfallen mussten, hielt der Kunstschnee am Elbufer die hohen Temperaturen stand und wir konnten am ersten Wettkampf im Rahmen des Sachsencups teilnehmen. Eine Woche bevor wir anreisen durften, standen dort die Profis der Weltelite und nun durften wir die Ski anziehen und zum ersten mal dieses Jahr eine Startnummer tragen. Da die Strecke nur eine reine Wettkampfstrecke ist, ging es direkt zum Start ohne nur einmal im Schnee die Skier probieren zu können.
Als ersten gingen Mia Celine Uhlig, Lilly Klötzer und Hannah Otto an den Start. Die drei Jüngsten belegten den 19., 20. und den 21. Platz  Alle Athleten mussten als erstes einen 600 m langen Parcours mit Hindernissen durchfahren. Anschließend wurden die Platzierungen in 6er-Heats ausgefahren.
Lilu Förster startete in der U12, sie konnte sich nach einem 9. Platz im Prolog noch um einen Rang verbessern und erreichte Platz 8.
Auch Anne Hänsel konnte sich über einen 8. Platz freuen. Colin Flämig schaffte es nach dem Prolog in den ersten Heat seiner Altersklasse und erreichte den 6. Platz.
Den größten Erfolg konnte Elena Nitzsche feiern. Sie war zeitschnellste nach dem ersten Durchlauf und stand bei der Siegerehrung auf dem Podest auf Platz 3.
Herzlichen Glückwunsch!
Doch nicht nur die Größeren, sondern auch unsere ganz Kleinen, wie Emil Morgenstern, Paula Otto und Tom Höber bewältigten die Weltcupstrecke mit Begeisterung und bekamen alle eine super Urkunde und eine Medaille beim City Kids Cup.

Autor: L.Förster



03.-04.01.2020 - Bedrichov Night Light Marathon

Am 3/4.1.2020 stand für Carl Gabriel und Georg Semmler der erste Skimarathon der Saison an. Im tschechischen Riesengebirge nahe Liberec standen zwei Nachtläufe über jeweils 30 km auf dem Plan. Beide Läufe fanden auf unbeleuchteten Strecken statt, somit war eine helle Stirnlampe Pflicht. Gestartet wurde jeweils abends 18:30. Freitag wurden die 30 km in der Freien Technik auf einer gut präparierten Strecke bei Temperaturen um den Gefrierpunkt absolviert. Es mussten 2 Runden und insgesamt 400 Höhenmeter absolviert werden. Georg absolvierte die Strecke in 1:28:07 h und wurde mit etwa 8 Minuten Rückstand gesamt 18. Carl absolvierte die Strecke in 1:37:23 h und belegte damit den 24. Rang. Am Samstag stand der Klassisch Wettkampf an. Da dieser erst Abends stattfand war genug Zeit die Umgebung etwas zu erkunden und die Ski zu präparieren. Für den Nachmittag und Abend waren Schneefälle bei knapp unter 0°C gemeldet, was das wachsen schwierig gestaltete. Nach nochmaligen Nachwachsen starten beide Sportler 18:30 in die Dunkelheit. Da die Strecke einen größeren Höhenunterschied beinhaltete veränderten sich die Schneebedienungen im Streckenverlauf. War der Ski unten noch zu glatt, vereiste er oben schon etwas. Carl absolvierte die 30 km bei deutlich schwereren Bedingungen als am Vortag in 1:52:59 und belegte damit als bester Deutscher den 38. Platz. Georg kam nach 1:55:45 als 46. in Ziel. Alles in allem war dies ein gelungener Einstieg in die Skisaison.

Autor: G.Semmler



04.01.2020 - Grundlagentraining mit Isi am Fichtelberg


Der aktuelle Winter scheint wieder ein „Gebirgswinter" zu werden. Nur in den obersten Lagen des Erzgebirges liegt eine dünne Schneeschicht, die geradeso ein Skitraining ermöglicht. In den unteren Lagen beschränkt sich der Winter auf gefrorene Autoscheiben.

Um dennoch für die im Februar stattfindenden Sachsenmeisterschaften fit zu sein, wird von Athleten, Trainern und Eltern ein höherer Einsatz als sonst benötigt. Da das Skistadion von Großwaltersdorf schneelos ist, muss man die knapp 100 km Fahrt zum Fichtelberg auf sich nehmen.
Dies taten 10 Leute aus unserem Verein. Da in der Skiarena genügend Kunstschnee produziert wurde, ist die Schneeauflage akzeptabel. Eine dünne Neuschneeauflage deckte den Eispanzer ab, der durch Frosttauzyklen in den vergangenen Tagen entstand. Doch die Eliteloipen waren prall gefüllt. Jugendskigruppen aus Karlovy Vary, Usti, Pilsen, Teplice, Leipzig und dem gesamten Erzgebirge tummelten sich dicht an dicht. Auch Biathlet Erik Lesser war hier am trainieren und huschte immer mal vorbei. Hinzu kamen noch Touristen, die oft am Ende einer Abfahrt am Boden lagen.
Isi kümmerte sich intensiv um die Skatingtechnik von Amy. Für die anderen waren Eb-Sb-Runden geplant. Immerhin eine Eb-Runde haben wir geschafft, aber es war aufgrund der Massen mehr ein Slalomparcours. Das Training wurde abgewandelt und Anne, Elena und Colin durften sich freuen, mit mir auf den Touristenloipen auf den Fichtelberg zu klettern. Einfach sind die Strecken gerade zu Beginn der Saison aber auch nicht, immerhin müssen auf nur 4 km 150 Höhenmeter überwunden werden. Die Schinderei wurde mit einer langen Abfahrt belohnt.
Für die Jugendgruppe war es nach einer Einheit auf der Wiese die erste Einheit in der Loipe. So konnten bergige 18 km absolviert werden. Im Anschluss brachten Isi und Herr Morgenstern die Athleten nach Hause und ich machte mich noch kurz zu einer 42 km Tour durch den aufkommenden Schneesturm auf, bevor ich das Material unserer Athleten nach Hause brachte.
An dieser Stelle möchten wir uns auch bei unseren Trainingsskiern bedanken, die besonders unter dem kieshaltigen Schnee leiden und jedes Mal mit Schürf- und Schnittwunden vom Training heimkehren und dennoch nicht den Mut verlieren.

Autor: Dr.C.Oertel






 
 
 
 
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