2020/1 - Skiverein Großwaltersdorf 1953 e.V.

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Berichte / Bilder

24.01.-26.01.2020 -  Landesjugendspiele in Klingenthal

Schon vor Wochen wurde über diese Ereignis im Training ausgiebig diskutiert: die Landejugendspiele 2020. Denn in diesem Jahr sollten vier Sportler des SV Großwaltersdorf an diesem Event teilnehmen, nämlich Anne Hänsel, Lilu Förster, Emil Richter und Colin Flämig. Als Trainer war Carl Gabriel mit und versuchte diese Rasselbande unter Kontrolle zu halten.

Freitag:
Am 24. Januar war Abfahrt in Großwaltersdorf. Das Gepäck wurde in den „Möckelbus" geladen und los ging es. Nach eineinhalb Stunden Fahrt waren wir dann auch schon in unserer Unterkunft angekommen: der Waldpark Grüneheide. Nachdem die Zimmer bezogen wurden waren, war es Zeit für die Eröffnung der Landesjugenspiele. Die Fackel der Spiele wurde feierlich entzündet und zum Krönenden Abschluss gab es noch eine Lasershow. Anschließend wurde im Zimmer der Mädchen noch über den anstehenden Wettkampf beraten und dann ging es ins Bett.

Samstag:
Am Samstagmorgen war die Aufregung besonders für unseren jüngsten Sportler Emil kaum auszuhalten. Nach dem Frühstück war die Abfahrt zum Wettkampf auf dem Skihang in Klingenthal. Es stand ein VSA-Wettkampf an. Bewältigen musste man beispielsweise Slalom oder eine Schanze.
Als erstes konnten alle Sportler einen Probelauf absolvieren, in dem von jedem, ob Sportler oder Trainer, bemerkt wurde, wie glatt es war. Besonders bei Colin sah dieser Lauf nicht so elegant aus, wie bei manch anderen.
Schließlich war der Wertungslauf an der Reihe. Bei diesem war extra Isabel angereist, um ihre Schützlinge anzufeuern.
Emil begann und meisterte den Parcour souverän, auch am glatten Slalom bergab. Als nächstes war Lilu an der Reihe und auch sie kam ohne Problem durch den Lauf. Eine knappe halbe Stunde später startete Colin und sah diesmal auch etwas eleganter in den Kurven aus.
Zu guter Letzt ging Anne an den Start. Auch wenn sie im Wettkampf mit zwei Stürzen zu kämpfen hatte, konnte sie im Anschluss sehr zufrieden mit sich sein. Ungefähr 15 Minuten wurden ihr und Colin von den jüngeren Teamkollegen mitgeteilt, dass Anne den zweiten und Colin den ersten Platz belegt hatten. Lilu belegte den sechsten Platz und Emil konnte sich einen guten zwölften Platz erkämpfen.
Nach der Siegerehrung ging es dann zum Mittagessen und danach in die Unterkunft. Danach wurden dann die Trainingstrecken in Weitersglashütte für den kommenden Tag begutachtet und dann ging es auch schon wieder zum Abendessen. Nach diesem wurde noch die daheim gebliebene Elena Nitzsche über die Erfolge informiert und dann ging es ins Bett.

Sonntag:
Ach dem Frühstück wurden die Zimmer gesäubert und das Gepäck eingepackt. Danach ging es zum Training nach Weitersglashütte. Dort drehten die fünf Großwaltersdorfer auf einer Runde ca. 12 Kilometer.
Letztendlich kann man sagen, dass es Dank Trainer Carl und allen anderen Organisatoren ein super Wochenende war.

Autor: C.Flämig



18.01.2020 - Sachsencup - Weltcupstrecke am Königsufer in Dresden


Am 18.01.2020 ging es 7.45 Uhr auf nach Dresden zum ersten Wettkampf in diesem Winter. Nachdem bis jetzt alle Wettkämpfe ausfallen mussten, hielt der Kunstschnee am Elbufer die hohen Temperaturen stand und wir konnten am ersten Wettkampf im Rahmen des Sachsencups teilnehmen. Eine Woche bevor wir anreisen durften, standen dort die Profis der Weltelite und nun durften wir die Ski anziehen und zum ersten mal dieses Jahr eine Startnummer tragen. Da die Strecke nur eine reine Wettkampfstrecke ist, ging es direkt zum Start ohne nur einmal im Schnee die Skier probieren zu können.
Als ersten gingen Mia Celine Uhlig, Lilly Klötzer und Hannah Otto an den Start. Die drei Jüngsten belegten den 19., 20. und den 21. Platz  Alle Athleten mussten als erstes einen 600 m langen Parcours mit Hindernissen durchfahren. Anschließend wurden die Platzierungen in 6er-Heats ausgefahren.
Lilu Förster startete in der U12, sie konnte sich nach einem 9. Platz im Prolog noch um einen Rang verbessern und erreichte Platz 8.
Auch Anne Hänsel konnte sich über einen 8. Platz freuen. Colin Flämig schaffte es nach dem Prolog in den ersten Heat seiner Altersklasse und erreichte den 6. Platz.
Den größten Erfolg konnte Elena Nitzsche feiern. Sie war zeitschnellste nach dem ersten Durchlauf und stand bei der Siegerehrung auf dem Podest auf Platz 3.
Herzlichen Glückwunsch!
Doch nicht nur die Größeren, sondern auch unsere ganz Kleinen, wie Emil Morgenstern, Paula Otto und Tom Höber bewältigten die Weltcupstrecke mit Begeisterung und bekamen alle eine super Urkunde und eine Medaille beim City Kids Cup.

Autor: L.Förster



03.-04.01.2020 - Bedrichov Night Light Marathon

Am 3/4.1.2020 stand für Carl Gabriel und Georg Semmler der erste Skimarathon der Saison an. Im tschechischen Riesengebirge nahe Liberec standen zwei Nachtläufe über jeweils 30 km auf dem Plan. Beide Läufe fanden auf unbeleuchteten Strecken statt, somit war eine helle Stirnlampe Pflicht. Gestartet wurde jeweils abends 18:30. Freitag wurden die 30 km in der Freien Technik auf einer gut präparierten Strecke bei Temperaturen um den Gefrierpunkt absolviert. Es mussten 2 Runden und insgesamt 400 Höhenmeter absolviert werden. Georg absolvierte die Strecke in 1:28:07 h und wurde mit etwa 8 Minuten Rückstand gesamt 18. Carl absolvierte die Strecke in 1:37:23 h und belegte damit den 24. Rang. Am Samstag stand der Klassisch Wettkampf an. Da dieser erst Abends stattfand war genug Zeit die Umgebung etwas zu erkunden und die Ski zu präparieren. Für den Nachmittag und Abend waren Schneefälle bei knapp unter 0°C gemeldet, was das wachsen schwierig gestaltete. Nach nochmaligen Nachwachsen starten beide Sportler 18:30 in die Dunkelheit. Da die Strecke einen größeren Höhenunterschied beinhaltete veränderten sich die Schneebedienungen im Streckenverlauf. War der Ski unten noch zu glatt, vereiste er oben schon etwas. Carl absolvierte die 30 km bei deutlich schwereren Bedingungen als am Vortag in 1:52:59 und belegte damit als bester Deutscher den 38. Platz. Georg kam nach 1:55:45 als 46. in Ziel. Alles in allem war dies ein gelungener Einstieg in die Skisaison.

Autor: G.Semmler



04.01.2020 - Grundlagentraining mit Isi am Fichtelberg


Der aktuelle Winter scheint wieder ein „Gebirgswinter" zu werden. Nur in den obersten Lagen des Erzgebirges liegt eine dünne Schneeschicht, die geradeso ein Skitraining ermöglicht. In den unteren Lagen beschränkt sich der Winter auf gefrorene Autoscheiben.

Um dennoch für die im Februar stattfindenden Sachsenmeisterschaften fit zu sein, wird von Athleten, Trainern und Eltern ein höherer Einsatz als sonst benötigt. Da das Skistadion von Großwaltersdorf schneelos ist, muss man die knapp 100 km Fahrt zum Fichtelberg auf sich nehmen.
Dies taten 10 Leute aus unserem Verein. Da in der Skiarena genügend Kunstschnee produziert wurde, ist die Schneeauflage akzeptabel. Eine dünne Neuschneeauflage deckte den Eispanzer ab, der durch Frosttauzyklen in den vergangenen Tagen entstand. Doch die Eliteloipen waren prall gefüllt. Jugendskigruppen aus Karlovy Vary, Usti, Pilsen, Teplice, Leipzig und dem gesamten Erzgebirge tummelten sich dicht an dicht. Auch Biathlet Erik Lesser war hier am trainieren und huschte immer mal vorbei. Hinzu kamen noch Touristen, die oft am Ende einer Abfahrt am Boden lagen.
Isi kümmerte sich intensiv um die Skatingtechnik von Amy. Für die anderen waren Eb-Sb-Runden geplant. Immerhin eine Eb-Runde haben wir geschafft, aber es war aufgrund der Massen mehr ein Slalomparcours. Das Training wurde abgewandelt und Anne, Elena und Colin durften sich freuen, mit mir auf den Touristenloipen auf den Fichtelberg zu klettern. Einfach sind die Strecken gerade zu Beginn der Saison aber auch nicht, immerhin müssen auf nur 4 km 150 Höhenmeter überwunden werden. Die Schinderei wurde mit einer langen Abfahrt belohnt.
Für die Jugendgruppe war es nach einer Einheit auf der Wiese die erste Einheit in der Loipe. So konnten bergige 18 km absolviert werden. Im Anschluss brachten Isi und Herr Morgenstern die Athleten nach Hause und ich machte mich noch kurz zu einer 42 km Tour durch den aufkommenden Schneesturm auf, bevor ich das Material unserer Athleten nach Hause brachte.
An dieser Stelle möchten wir uns auch bei unseren Trainingsskiern bedanken, die besonders unter dem kieshaltigen Schnee leiden und jedes Mal mit Schürf- und Schnittwunden vom Training heimkehren und dennoch nicht den Mut verlieren.

Autor: Dr.C.Oertel






 
 
 
 
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